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Brokerage

Brokerage

Die Worte Broker und Brokerage sind Anglizismen. Übersetzt bedeutet dies Im englischen Sprachgebrauch die Aktivität jener Person, die beim Kauf, sowie Verkauf (über Dritte) vermittelt. Meist wird dieser Begriff hauptsächlich für die Personen verwendet, die die Aktien großer Gesellschaften auf dem Börsenparkett handeln. Unter der Bezeichnung Brokerage war ursprünglich die Vermittlungsgebühr oder Courtage zu verstehen, dies ist demnach der Verdienst des Brokers. Heute hingegen wird Brokerage allgemein benutzt um alle Handlungen mit den entsprechend verbundenen Geschäften zu definieren.

Es sollte darauf geachtet werden, einen Zwischenhändler von einem gelernten Broker zu unterscheiden, da die Vorteile der Broker sehr vielfältig sind und über die Fähigkeiten von Zwischenhändlern in vielen Fällen deutlich weiter hinaus gehen. Der gelernte Broker kümmert sich um den kompletten oder teilweisen Verkauf eines Unternehmens wohingegen ein Zwischenhändler normalerweise eine private und unabhängige Person ist, deren einzige Aufgabe darin besteht, einen potenziellen Käufer zu finden. Die gegenseitige Vorstellung beider Parteien ist das überwiegende Ziel der Zwischenhändler. Nach diesem Zeitpunkt verhandeln beide Parteien selbstständig weiter.

Der Broker ist in vielen Fällen ein ehemaliger Unternehmer, der sich gewissenhaft und professionell mit dem ihm vorliegenden Fall beschäftigt und Kenntnisse im Grundlagenbereich besitzt: er versteht das Unternehmen und den Eigentümer. Er kann gut gemeinsame Standpunkte finden, gemeinsame Vorstellungen definieren, er ist eine reife und resolute Persönlichkeit, die sich Respekt verschaffen kann bei denjenigen, die ihm einen erfolgreichen Geschäftsabschluss anvertrauen.

Ein Unternehmen von Brokern spezialisiert sich anschließend auf Fusion und Akquisition, das bedeutet in der Praxis: entweder kauft ein Unternehmen ein anderes ("Acquisition", deutsch: Übernahme) oder die beiden Firmen verschmelzen ("Merger", deutsch: Fusion).

Wird sich für eine Übernahme entschieden, wird der alte Eigentümer des übernommenen Unternehmens "heraus gekauft" (er hat ab diesem Zeitpunkt dann keinen Zugang mehr zum Unternehmen, er ist „raus“). Hierdurch entstehen nicht selten horrende Kosten, wobei auch die Möglichkeit besteht, ihn ganz oder teilweise in Aktien auszuzahlen.

Bei einer Fusion legen die Eigentümer der beiden bisherigen Firmen ihren Besitz zusammen und machen aus ehemals zwei Firmen eine gemeinsame.

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