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Geschäftsfähigkeit

Lexikon Eintrag Geschäftsfähigkeit

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Die Geschäftsfähigkeit ist in verschiedene Stufen eingeteilt. Kinder unter sieben Jahren sind nicht geschäftsfähig. Zwischen dem siebten und dem achtzehnten Geburtstag ist der Mensch eingeschränkt geschäftsfähig. Käufe vom "Taschengeld" sind gestattet, jedoch können minderjährige Personen keine bindenden Verträge abschließen. Schließt ein Unternehmen einen Vertrag mit einer minderjährigen Person ab, ist dieser Vertrag "schwebend unwirksam". Lediglich durch die Zustimmung der Erziehungsberechtigten wird ein rechtsgültiger Vertrag daraus. In diesem Falle haften jedoch die Erziehungsberechtigten in uneingeschränktem Maße für Forderungen die aus dem Vertragsverhältnis entstehen.

Ab dem achtzehnten Geburtstag ist der Mensch uneingeschränkt geschäftsfähig. Es bedarf keiner Zustimmung durch Eltern oder andere Personen. Die Geschäftsfähigkeit kann entzogen werden, wenn es vom Gericht angeordnet wird. Die Gründe hierfür können geistige Krankheiten sein, die das logische Denken beeinflussen. Um einer Person die Geschäftsfähigkeit zu entziehen, muss ein Mediziner die Unzurechnungsfähigkeit bescheinigen. In diesem Falle wird vom Gericht ein Betreuer zur Seite gestellt, der sich im Sinne der geschäftsunfähigen Person um die finanziellen Angelegenheiten kümmert.
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Dieser Beitrag wurde am 04.10.2007 das letzte mal editiert.

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