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Wertpapierleihe

Lexikon Eintrag Wertpapierleihe

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Eine Wertpapierleihe ist ein Vertrag, bei dem der Eigentümer bzw. Besitzer der Wertpapiere diese einem anderen leiht. Bedingung dabei ist, dass der Eigentümer nach Ablauf einer festgelegten Frist Papiere in gleicher Art und Güte zurückbekommt. Während der Frist kann der Entleiher seine eigenen Verpflichtungen mit den geliehenen Wertpapieren abdecken. Vom Wesen her ist die Wertpapierleihe wie ein Kredit bzw. ein Sachdarlehen zu sehen. Die Rückgabe derselben Wertpapiere ist nicht verpflichtend, es sind jedoch neben Art und Güte der Papiere zusätzlich noch entgangene Erträgniszahlungen zu leisten. Mit dem Begriff Wertpapierleihe kann man auch Begriffe wie Wertpapierdarlehen, echte Wertpapierpensionsgeschäfte (z. B. Repos) und Sell-Buy-Back-Transaktionen sowie unechte Wertpapierpensionsgeschäfte zusammenfassen, welche sich jedoch in der juristischen Ausgestaltung und auch in den tatsächlich stattfindenden Geld- bzw. Wertpapierflüssen unterscheiden.
Schauen Sie auch andere Themen an: Wertpapierorder - Wandelanleihen
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Dieser Beitrag wurde am 05.05.2010 das letzte mal editiert.

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