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Wandelanleihen

Lexikon Eintrag Wandelanleihen

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Von Anteilsgesellschaften werden Wandelanleihen (auch Wandelschuldverschreibungen oder Wandelobligationen genannt) ausgegeben, die mit einem Nominalzins, der unter dem jeweiligen Zins des Kapitalmarktes liegt, verzinst werden. Eine Wandelanleihe räumt dem Inhaber als verzinsliches Wertpapier das Recht ein, dieses Wertpapier während einer Wandlungsfrist zu einem vorher festgelegten Verhältnis zu tauschen. Der Emittent (eine juristische Person des Privatrechts) einer Wandelanleihe muss nicht mit der Aktiengesellschaft gleich sein, auch wenn deren Aktien als Basiswert dienen. Zum Ausgleich des Kursunterschiedes zur Aktie wird ein Wandlungsverhältnis festgelegt. Am Ende der Laufzeit werden nicht gewandelte Schuldverschreibungen getilgt, wenn in den Wandelanleihenbedingungen keine Wandlungspflicht festgelegt ist. In diesem Fall werden die Wandelanleihen dann am Ende der Laufzeit pflichtgewandelt.
Schauen Sie auch andere Themen an: Wertpapierleihe - Wagniskapital
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Dieser Beitrag wurde am 05.05.2010 das letzte mal editiert.

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