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Quartalszahlen der Deutschen Bank

Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, spricht heute auf einer Banken-Konferenz in Frankfurt am Main über die "US-Sub-Prime"-Krise. In Hinblick auf die Auswirkungen der Marktturbulenzen auf die Deutsche Bank und die Branche sagt er:

    "Wie wir bei der Kommunikation unseres Ergebnisses für das 2. Quartal gesagt haben, waren wir zufrieden mit der Geschäftsentwicklung im Juli.

    Auch mit Blick auf den August sind wir mit der Entwicklung unserer stabilen Geschäftsfelder (Private & Business Clients, Asset Management, Private Wealth Management und Global Transaction Banking) zufrieden. Im Bereich Sales & Trading und Corporate Finance verzeichneten wir in unserem Kundengeschäft ebenfalls gute Umsätze. Dank unseres strikten Risikomanagements hatten wir zudem die Kreditrisiken gut unter Kontrolle.

    Gleichwohl kann es nicht überraschen, dass die Marktturbulenzen im Monat August auch die Deutsche Bank, insbesondere im Sales & Trading und Corporate Finance, beeinträchtigt haben. Die aufgrund der Liquiditätsverknappung teilweise erheblichen Preiskorrekturen spiegeln sich in der Mark-to-Market-Bewertung unserer Positionen im Handelsbuch sowie im Leveraged Loan Book wider. Die zukünftige Bewertung der Bestände ist abhängig von der weiteren Marktentwicklung.

    In den letzten Tagen zeichnet sich der Beginn einer Stabilisierung der Märkte ab. Die Liquidität beginnt zurückzukommen, aber sicherlich wird die Abwicklung aufgestauter Positionen noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Trotz der Ausweitung der Spreads und der Bevorzugung von Kurzläufern war die Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln für die Deutsche Bank in den letzten Wochen kein Problem.

    Zusammengefasst: Es mag einige Zeit dauern, bis das Finanzsystem die Auswirkungen der "US-Sub-Prime"-Krise verdaut hat. Vor dem Hintergrund des dargestellten relativen Ausmaßes des Problems und des beherzten Handelns von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden bleibe ich jedoch optimistisch für das Geschäftsumfeld der Branche weltweit."
Ackermann erklärt außerdem, dass die Deutsche Bank in der Aggregation ihrer Bücher dem Risiko einer weiteren Verschlechterung bei "US-Sub-Prime"-Hypotheken nicht ausgesetzt ist. Der Commercial Paper-Bestand in von der Deutschen Bank gesponsorten Conduits beträgt aktuell 32 Mrd Euro, wobei Commercial-Paper-Investoren in Deutsche Bank Conduits kein "US Sub-Prime"-Exposure haben. Im Bereich Leverage Finance belaufen sich die Kreditzusagen im Zusammenhang mit Financial-Sponsor-Transaktionen auf 29 Mrd Euro.

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